Kategorie: Performance

Subtile Selbstsabotage erkennen und beenden

Dream big. Diese Botschaft schreit uns aus allen Kanälen entgegen, von Insta-Stories, aus Facebook-Videos und allen möglichen Posts und Kommentaren.

Leider ist dann die innere Stimme deutlich lauter, die mit einem schrillen Seufzer Träume schreddert.

Jeder Mensch sabotiert sich selbst

Ich möchte heute über subtile Selbstsabotage schreiben, wie man sie erkennt und mit Worten aushebelt.

Worte haben unglaubliche Macht.

Es gibt drei scheinbar harmlose Worte, die gefährliche Wirkung entfalten.

Das sind die Worte realistisch, normal und sicher.

Diese Worte sind Verstecke, in denen wir unser Licht verbergen.

Schauen wir uns das mal genauer an. Wir verlagern Träume in die Zukunft und lassen sie mit diesen Worten auf der Insel ohne Datum sterben.

Selbstsabotage 1 „Realistisch wäre …“

Anstelle der drei Punkte kannst du deine Rechtfertigung einsetzen, warum du bisher nicht zu Potte kamst.

Realistisch gesehen, müssten wir noch in Felle gehüllt Steine klopfen und Mammuts jagen.

Denn alle Erfindungen entstanden in den Köpfen von Menschen, die unrealistisch waren.

Innovation ist unmöglich, wenn ich sie mit Realismus einzäune.

Das gilt auch für deine Selbstentfaltung.

Du kannst dich nur entwickeln, wenn du diese Begrenzung verlässt.

Es gibt dazu ein wundervolles Zitat von Osho: „Sei realistisch. Plane für ein Wunder.“

Selbstsabotage 2 „Normalerweise …“

Hier gilt dasselbe. Ersetze die drei Punkte durch deine eigenen Worte, mit denen du die Grenzen deiner Komfortzone steckst.

Die „Normalität“ ist deine Komfortzone.

Wir wären gerne normal und möchten doch besser oder erfolgreicher sein als die Anderen.

Das ist menschlich – und irrational.

Menschlich ist auch, sich in der Masse zu verstecken.

Willst du das?

Willst du anonym in der Herde aufgehen oder ein Individuum sein?

Willst du wie alle sein oder du selbst sein?

Einstein sagte: „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“

Was willst du also: Schaf oder Selbstverwirklichung?

Wachstum und Selbstentfaltung gibt es leider nur außerhalb dieser Zone.

Selbstsabotage 3 „Ich brauche die Sicherheit, dass …“

Yeah, die Königin aller Ausreden.

Wenn Sicherheit in irgendeiner Form relevant wäre, dann gäbe es dich gar nicht.

Es gibt keine Sicherheit. Nirgendwo.

Du kannst nicht sicher sein, dass du morgen noch aufwachst.

Du hast keine Sicherheit, dass dein Job oder deine Kunden morgen noch da sind.

Du hast keine Sicherheit, dass dich ein Partner morgen noch liebt.

Du kannst nicht sicher sein, morgen noch gesund zu sein.

Du hast keine Sicherheit, dass dein Geld auf der Bank oder deine Immobilien Bestand haben.

Also lass das. Jede Form von Sicherheit, die außerhalb deines Bewusstseins existiert, hat keinerlei Bestand.

Das einzig sichere ist das, was du in dir trägst.

Tausche lieber Sicherheit gegen Urvertrauen.

Ohne Urvertrauen wärst du nicht lebensfähig.

Du hast vertraut, als du dich durch den engen und schmerzhaften Geburtskanal gewunden hast (alternativ bei einem Kaiserschnitt plötzlich wie von Geisterhand ins grelle Licht eines Kreißsaals geholt wurdest).

Du hattest Vertrauen, als du trotz hunderte Male stolpern und hinfallen laufen lerntest.

Du hattest Vertrauen, als du die tausend Dinge zum ersten Mal erlebtest, die ein Mensch während Kindheit und Jugend ausprobiert.

Du hast, wenn du nachts mit 200 Sachen auf der Autobahn unterwegs bist, das Vertrauen, dass die Fahrbahn auch außerhalb des Lichtkegels noch existiert.

Es gäbe noch tausend solche Beispiele.

Realistisch, normal, sicher sind Zäune, mit denen dein innerer Saboteur dir deine Grenzen steckt. Du bist größer als diese Grenzen.

Illustration: Tiger und Frosch - Selbstsabotage-Artikel Ava Hauser

Ein Tipp aus meiner Mentaltraining-Zauberkiste

Sobald du realistisch, normal oder sicher sein willst, frage dich: Was hat dies in mein Bewusstsein gebracht?

Lass die Empfindungen, Worte, Gedanken, Gefühle hochkommen. Du musst das gar nicht genau benennen können.

Dann kommt dein inneres mit Leidenschaft erfülltes Statement: „Alles was das ist löschen, auflösen und de-kreieren.“

Fertig. Worte haben Macht! Übe es und dein innerer Saboteur wird immer leiser.

7 Tipps für erholsamen, gesunden Schlaf

Guter Schlaf ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für mentale und körperliche Leistungsfähigkeit. Selbst das Gewicht wird von der Schlafqualität beeinflusst.

Dieser Artikel enthält einige wichtige Erkenntnisse und Informationen über den Schlaf-Wach-Rhythmus und gute Regeneration. Wenn du Schlafprobleme hast oder morgens nicht wirklich erholt bist, werden diese Tipps sehr nützlich für dich sein.

Die Schlafqualität hängt von zwei Hormonen ab

Der Schlaf-Wach-Rhythmus wird von den beiden Hormonen Melatonin und Serotonin reguliert. Die beiden hängen eng zusammen. Nur wenn die Serotonin-Produktion stimmt, kann auch Melatonin gebildet werden. Wenn es dunkel wird, beginnt der Körper Serotonin in Melatonin umzuwandeln.

Serotonin wird gern als das Glückshormon bezeichnet, weil es antidepressiv und entspannend wirkt. Es macht wach und soll auch Schmerzen regulieren. Sogar das Sättigungsgefühl wird vom Serotonin beeinflusst. Ich denke diesen Effekt kennt jeder, der schon mal verliebt war. Man hat einfach keinen Hunger und könnte von Luft und Liebe leben.

Bei Tageslicht wird Serotonin gebildet, wenn genügend L-Tryptophan im Darm vorhanden ist. Und zwar nur in einem gesunden Darm. Das L-Tryptophan muss ins Gehirn, was nur gelingt, wenn auch genügend hochwertiges Eiweiß aufgenommen wurde und der Darm unbelastet ist.

Melatonin ist für den Schlaf zuständig und taktet auch die Hormonsituation. Es wird in der Zirbeldrüse (Epiphyse) gebildet. Die Zirbeldrüse kann man sich wie einen Schalter vorstellen, der abends das Licht ausschaltet (Melatonin) und morgens das Licht wieder anmacht (Serotonin). Wenn der Melatonin-Haushalt nicht stimmt, sind wir erschöpft und antriebslos. Der Schlüssel für die Melatoninproduktion ist die Dunkelheit.

7 Tipps für gesunden Schlaf

Schauen wir uns also die Tipps für gesunden Schlaf und gute Regeneration im Detail an:

Sorge für einen natürlichen Licht- und Dunkel-Rhythmus

Am Tag ist ausreichend Tageslicht wichtig. Meist verbringen wir zu viel Zeit in geschlossenen Räumen mit einer Beleuchtung, die nicht das ganze Frequenzspektrum natürlichen Tageslichts hat. Sorge dafür, dass du dich täglich im Freien aufhältst oder besorge dir eine Tageslichtlampe, die das Vollspektrum von Naturlicht liefert. Die Lampe natürlich nur bei Tag nutzen.

Nachts brauchst du Dunkelheit, um schlafen zu können. Im Schlafzimmer muss es richtig abgedunkelt sein. Keine Nachtlämpchen, keine offenen Fenster mit Straßenlaternen von draußen, keine Wecker mit leuchtendem Display etc.

Verbanne alles was einen Monitor hat aus deinem Schlafzimmer.

Egal ob Handy, iPad, PC oder Fernseher, alle Monitore strahlen blaues LED-Licht ab. Dieses Licht stoppt die Melatoninproduktion und hält dich vom Schlafen ab. Am besten ist es, eine Stunde vor dem Schlafengehen auf kein Display mehr zu schauen. Mach lieber einen kurzen Spaziergang draußen und atme dir den Ballast des Tages von der Seele.

Alternativ dazu gibt es Blaufilter für das Smartphone und Tablet.

Elektronik gehört nicht ins Schlafzimmer.

Alle elektronischen Geräte, auch Radiowecker, produzieren Frequenzen, die deinen Schlaf und deine eigenen Frequenzmuster stören. Nachts synchronisieren sich das elektro-magnetische Feld deines Organismus mit dem elektromagnetischen Feld der Erde. Das kannst du dir wie das Aufladen eines Akkus vorstellen.

Unser Arzt hat schon vor dreißig Jahren dazu geraten, eine Netzfreischaltung einrichten zu lassen. Das reduziert die Belastung durch elektromagnetische Felder während der Nacht.

Halte deine Zirbeldrüse gesund.

Sie ist der Tag- und Nacht-Schalter und kann nur funktionieren, wenn sie nicht belastet ist. Bekanntermaßen schadet Fluorid der Zirbeldrüse. Deshalb am besten auf fluoridfreie Zahnpasta umsteigen (übrigens wurde Fluorid, wie es in der Zahnheilkunde bisher propagiert wurde, inzwischen offiziell als Neurotoxin klassifiziert). Fluoridiertes Salz ist auch keine Hilfe. Die Zirbeldrüse reagiert sehr positiv auf eine Frequenz von 963 hz (Solfeggio-Frequenz). Auf Youtube gibt es jede Menge Musik mit dieser Frequenz. Damit habe ich persönlich gute Erfahrungen gemacht.

Sichere die Serotonin-Produktion

Sorge für ausreichende Zufuhr von L-Tryptophan, um genügend von dieser essentiellen Aminosäure für die Serotonin-Produktion bereitzuhalten. Tryptophanreiche Lebensmittel sind bestimmte Getreide wie Hafer, Cashewnüsse, Erdnüsse, Hühnchen, Eier, Haselnüsse. Wer Schlafprobleme hat, sollte L-Tryptophan ergänzend zuführen. Wichtig ist die Zusammensetzung und die Reinheit, bei Interesse nenne ich gerne eine Bezugsquelle.

Sorge für einen unbelasteten, basischen Darm

Der Darm – genauer gesagt das Mikrobiom – ist sowieso eine Schlüsselstelle für Gesundheit. Für die Produktion von Neurotransmittern (Botenstoffen, die im Gehirn wirken) ist er entscheidend. Neuesten Studien zufolge hat mindestens jeder zweite Mensch eine defekte Darmschleimhaut (Leaky Gut Syndrome) und einen übersäuerten Darm. Das führt zu unangenehmen Effekten wie permanente Rückvergiftung mit Auswirkungen bis in den Gehirnstoffwechsel. Eine Darmreinigung ist gut, reicht aber nicht. Wichtig ist die Reparatur der Darmschleimhaut. Ich empfehle zur Prävention eine jährliche Entgiftung mit Mikrobiomreparatur. Wer dazu Infos möchte, schicke mir bitte eine PN.

Sorgen parken

Nimm deine Grübeleien, ungelösten Ärger und Sorgen bitte nicht mit in den Schlaf. Mein Tipp dazu ist eine simple Mentaltechnik. Stelle dir vor dem Einschlafen vor, dass du eine kleine Schachtel vor deinem Schlafzimmer deponiert hat. Dort gibst du alle belastenden Gedanken hinein. Lass sie ruhig noch einmal in aller Deutlichkeit auftauchen und schicke sie dann ganz bewusst in die Sorgenschachtel. Du kannst sie ja am Morgen – wenn du das wirklich willst – wieder befreien.

Wünsche guten und erholsamen Schlaf!

Foto: Ganapathy Kumar auf Unsplash

8 reale und wirksame Erfolgsgeheimnisse

Jeder Mensch, der ein Ziel oder einen Traum hat, sucht einen gangbaren Weg. Bist du auch auf dem Weg, dein Traumleben zu kreieren oder ein ehrgeiziges Ziel zu erreichen? Dann wird dich dieser Artikel interessieren. Heute geht es mir um 8 Geheimnisse, die dich zu deinem ganz persönlichen Erfolg führen. Diese Faktoren sind entscheidend. Aber lies selbst.

Die 8 Geheimnisse habe nicht ich formuliert. Sie stammen von einem, der es wissen muss. Denn er hat sich sein Traumleben kreiert. Er hat eine erfolgreiche, aber nicht erfüllende Karriere aufgegeben, um sich ein Business aufzubauen, das sein Herz singen lässt. Er hat eine tolle Familie, eine liebevolle Frau und drei entzückende Kinder. Und er hat ein selbstbestimmtes, erfolgreiches Leben. Das ist etwas, was mich sehr interessiert. Freiheit und Selbstbestimmung finde ich enorm attraktiv. Das will ich auch haben.

Ich bin durch Zufall auf ihn und seine Botschaft gestoßen. Nein! Es gibt keine Zufälle. Es ist nur so, dass ich ihn nicht kannte, obwohl er erfolgreich ist und vielen Menschen bei ihrem Leben hilft. Macht nichts. Ich habe mir das alles angeschaut und gemäß dem Motto „von den Besten lernen“ teile ich hier seine 8 Geheimnisse.

Geheimnis 1 Was ist, wenn es wahr ist?

Was genau ist dein Ziel? Kannst du es mit allen Sinnen wahrnehmen? Kannst du vorwegnehmen, wie du dich fühlst, was du denkst, wenn es erreicht ist? Was ist dein Lebensgefühl, wenn es wahr ist? Es ist für dein Unterbewusstsein entscheidend, ob du das vorwegnehmen und mit positiven Emotionen aufladen kannst. Denn nur dann wird es alles in Bewegung setzen, damit du das erreichst.

Geheimnis 2 Verzeihe dir deine Fehler

Gleichgültig, was du probiert hast. Egal, was nicht geklappt hat. Diese Fehler dürfen dich nicht stoppen! Sie sind normal. Jeder erfolgreiche Mensch hat tausendfach Versuch & Scheitern hinter sich. Stell dir vor, ein Kleinkind würde beschließen, dass Laufen nichts taugt, weil es schon drei Mal beim Versuch umgefallen ist. Du hast laufen gelernt, gegen alle Widerstände. Du trägst den Erfolg bereits in dir!

Geheimnis 3 Deine Identität

Eine Identität ist eine typische Kollektion von Gefühlen, Gedanken und Handlungsmustern. Wie steht es damit bei dir? Was sind deine Überzeugungen? Woran glaubst du? Wie siehst du deine Welt? Hast du das Selbstbild, das zu deinem Ziel passt?

Geheimnis 4 Echtes Selbstvertrauen

Du willst deine Träume wahr werden lassen? Dann ist es unerlässlich, dass du an dich glaubst. Du brauchst Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Und zwar echtes, authentisches, von innen kommendes Selbstvertrauen. Das ist nicht diese kurzlebigeTschakka-Energie, die man alleine im Alltag nicht aufrechterhalten kann. Sondern die Energie, die sich aus deinem Inneren speist. Die Art von Energie, die frei fließt, wenn du in deiner Mitte bist und voller Vertrauen auf dem Fundament des Lebens selbst stehst.

Geheimnis 5 Die Kraft der Gemeinschaft

Suche dir Gleichgesinnte! Umgebe dich mit Menschen, die dich inspirieren! Werde Teil einer Mastermind-Gruppe. Feiere Zwischenschritte und Erfolge mit den anderen, dann gönnst du dir selbst auch den Erfolg.

Geheimnis 6 Wohlstand richtig verstehen

Überprüfe deine Glaubenssätze in Bezug auf Geld, Wohlstand, Fülle, Reichtum. Du wirst viel mentalen Müll finden. Fülle ist Ausdruck des Lebens selbst. Die Natur strebt nach Fülle und du hast in vielen Bereichen deines Lebens diese Fülle. Geld ist nur ein Ausdruck dieser Fülle. Geld ist nichts Schlechtes. Du kannst es nur schlecht verwenden. Genauso wie ein Messer nicht schlecht ist. Du kannst damit töten oder als Chirurg Leben retten. Es liegt an dir.

Geheimnis 7 Dein Fokus

Wie fokussiert und klar bist du? Wofür hast du dich committed? Was tust du jeden Tag und regelmäßig, um dein Ziel zu erreichen? Setzt du alle Kräfte dafür ein? Wo sind deine Durchhänger? Was tust du dagegen?

Geheimnis 8 Wer kann dir helfen?

Suche dir Vorbilder, Idole, Unterstützung. Finde einen Mentor, Coach oder wie auch immer die Unterstützung in deinem Bereich heißt. Beende Aufschieberitis und Ausreden. Hole dir Hilfe, die sinnvoll ist.

Und nun … wie weiter?

Du gehst jetzt los und machst einen Schritt nach dem anderen. Im Idealfall alle acht und erreichst dein Ziel. Das Wissen hast du jetzt.

Wir alle wissen, dass der Idealfall oft nicht der Fall ist. Wir sollen, aber wir können nicht. Wir wollen, aber trauen uns nicht. Und so weiter.

Suche dir Gleichgesinnte. Tausche dich mit Menschen aus, die ähnliche Werte und Ziele haben. Schließe dich einer Gemeinschaft an.

Wenn du nicht mehr reden, sondern loslegen willst, dann starte jetzt mit einem kostenfreien Orientierungsgespräch. Hole dir hier einen Gesprächstermin und wir schauen uns gemeinsam an, was für dich die beste Strategie ist.

Foto: Ian Stauffer auf Unsplash

Die Kunst einen Ferrari zu pflegen

Ein Ferrari. In edlen, stromliniengeformten Lack gepackte 700 Pferdchen wollen gepflegt werden. Da wird mir niemand widersprechen. Ob es der kraftvolle Sportwagen oder ein anderes edles Gefährt ist. Du pflegst dein Heilig’s Blechle, wie wir es hier im Schwabenland nennen. Vor allem, wenn du viel Zeit damit verbringst oder es dir teuer ist.

Du willst schnell, effizient, komfortabel und vielleicht auch stilvoll ans Ziel kommen. Dafür hast du ein Fahrzeug, das zu dir und deinen Bedürfnissen passt. Es wird ordentlich gepflegt und gewartet. Keine Frage.

Dein Ferrari – das unbekannte Wesen

Doch. Das ist eine Frage. Es ist eine Frage, die beim Coaching mit Führungskräften oft eine Rolle spielt. Über den Ferrari wissen sie alles. Seine Bedürfnisse kennen sie. Als Statussymbol schätzen sie ihn. Der andere Ferrari, ihr Körper, ebenfalls eine Maschine mit enorm viel PS, ist ihnen weitgehend unbekannt.

Sie alle besitzen dieses leistungsfähige Fahrzeug, das nur sie selbst fahren können. Ein Fahrzeug das sie effizient und schnell von A nach B bringt, wenn sie ein Ziel erreichen wollen. Ein Fahrzeug, das von ihrem brillanten Geist gelenkt wird. Ich spreche von ihrem Körper, der Hochleistungsmaschine. Er ist das Fahrzeug, mit dem sie in diesem Leben von Geburt bis Tod unterwegs sind.

Dieses Fahrzeug bekommt nicht immer die Aufmerksamkeit und Pflege, die es braucht. Das ist lange ok, das Fahrzeug ist belastbar und langlebig. Es wird erst dann zum Problem, wenn der Fahrer realisiert, dass man auch diese Maschine nicht endlos auf Hochtouren drehen kann, ohne Leistungseinbußen in Kauf zu nehmen.

Von Menschenführung zu Selbstführung

Dann wird es Zeit für einen Perspektivwechsel oder sogar einen Richtungswechsel. Dann wechselt der Fokus von der Unternehmens- und Menschenführung in die Selbstführung. Nun beschäftigt sich der Topmanager zwangsläufig mit Service und Pflegeintervallen seiner Körpermaschine. Wenn er Glück hat, ist er noch auf der Präventionsebene und nicht schon auf der Reparaturebene. So weit muss es ja nicht kommen.

Wer sich selbst nicht zu führen versteht, kann auch andere nicht führen. Das hat Alfred Herrhausen, einst Manager der Deutschen Bank, gesagt.

Hochleistung ohne das Fahrzeug zu schädigen

Zur Selbstführung gehört auch die Selbstfürsorge. Wer beruflich auf der Überholspur unterwegs ist, muss daran denken, dass keine Maschine permanent auf hoher Drehzahl läuft. Gesundheit und Ausgleich sind wichtig, um auf hohem Niveau leistungsfähig zu bleiben. Und das am besten so zugeschnitten, dass es in einen eng getakteten Tag passt.

Wenn der Motor schon stottert, sollten wir reden.

Fotomotiv: Guusap auf pixabay.com

Dein Erfolgsprinzip – Druck oder Sog?

Nach welchem Prinzip verfolgst du deine Ziele? Was führt dich zum Erfolg? Musst du X tun, um erfolgreich zu sein? X ist ein Platzhalter für das ‚müssen‘. Alles was du musst, machst du mit Druck. Müssen erzeugt Druck. Es erfordert einen höheren Energieaufwand als das ’nicht-müssen‘.

Hast du schon einmal über den Unterschied von Druck und Sog nachgedacht? Druck erzeugt Energie, die sich von dir wegbewegt. Sog erzeugt Energie, die sich zu dir hinbewegt. Es ist viel schlauer und energiesparender einen Sog zu kreieren, der unwiderstehlich zu dir trägt, was du haben möchtest.

Übertragen wir dieses Prinzip mal auf Erfolg. Welche Konsequenzen hat es, einen Sog zu kreieren?

Erste Konsequenz: Überdenke dein Ziel.

Was du gerne machst ist kein ‚müssen‘, sondern ein ‚wollen‘. Macht es dir Freude, die Schritte zu gehen, die dich von A (deinem Startpunkt) nach B (deinem Zielpunkt) bringen? Nein? Warum tust du es dann? Sollte es nicht so sein, dass das Ziel UND der Weg dorthin Freude machen? Ich spüre förmlich wie du gerade denkst: „Was soll die Frage, Erfolg ist harte Arbeit!“ oder „Wieso soll es Spaß machen, mir ist meine Komfortzone lieber, aber es muss halt sein!“ und ähnliches. Wenn du so denkst, dann frage dich, ob das Überwinden deines Widerstands der Preis für dein Ziel ist? Und ob du diesen Preis bezahlen möchtest.
Viel weiter bringt dich jedoch die folgende Frage: „Ist mein Ziel es wert, dass ich lerne das Verlassen meiner Komfortzone zu lieben?“ In diesem Fall musst du nämlich nur die Entscheidung treffen, dass du wie Komfortzone verlassen willst. Dann ist das kein tägliches Anrennen gegen eine Wand aus innerem Widerstand. Dann ist das eher wie das Betrachten der großen Welle, die auf dich zurollt, und du entscheidest, dass du auf dieser Welle reiten willst, auch wenn sie dir Respekt abnötigt.

Zweite Konsequenz: Weg von ‚müssen‘, hin zu ’sein‘.

Müssen erzeugt nicht nur Druck nach außen, sondern auch Druck nach innen. Vergiss es, dich zu etwas zu zwingen, was du nicht willst. Konzentriere dich statt dessen lieber darauf, wie es sich anfühlt, wenn du dein Ziel erreicht hast. Was denkst du dann über dich? Wie fühlt sich das an? Wie sprichst du? Wie bewegst du dich?

Du nimmst das Lebensgefühl am Ziel deines Erfolgs vorweg. Du nutzt das als Kompass für dein Unterbewusstsein. Es wird dem folgen, was du immer wieder fühlst und wahrnimmst.

Dein Gehirn ist nicht in der Lage wahrzunehmen, ob du das tatsächlich fühlst und erlebst oder ob du es dir nur „einbildest“. Nutze die Technik der ViRtualisation. Dein Unterbewusstsein wird alles dafür tun, um zu bestätigen, was du fühlst. Oder anders ausgedrückt: es kreiert die zu deinen Gefühlswahrnehmungen und Gedanken passende Realität. Voilà, der Sog!

Fotocredits: Robert Anderson auf Unsplash

5 Tipps für mehr Fokus und Konzentration

Verlierst du manchmal den Fokus und deine Konzentrationsfähigkeit? Meist ist Stress und mangelnde Achtsamkeit die Ursache.

Dafür gibt es ein paar schnell wirkende und einfache Übungen. Sie helfen dir den Fokus zu halten und werden dich mental stärken.

Diese Übungen sind einfach auszuführen. Jeder kann sie lernen.

Hier meine Tipps.

1 Ohrmassage

Im Ohr ist der ganze Körper über Reflexpunkte erreichbar. Massiere deine Ohrläppchen, bis sie kribbeln. Dann massiere weiter von den Ohrläppchen aus an der Außenseite der Ohren entlang bis nach oben wo die Ohrmuschel in den Kopf übergeht.

2 Synchronisation der Gehirnhälften

Die rechte und die linke Gehirnhälfte haben unterschiedliche Aufgaben. Für deine volle Leistungsfähigkeit im kognitiven Bereich müssen sie zusammenarbeiten. Damit der Informationsfluss zwischen den beiden Hemisphären gewährleistet ist, laufen elektro-chemische Impulse über das Corpus Callosum – die Brücke zwischen linker und rechter Hirnhälfte. Diesen kann man mit Überkreuzbewegungen anregen. Das kannst du mit Übung 1 kombinieren, indem du die Ohrläppchen über Kreuz massierst, also linke Hand an rechtes Ohr und umgekehrt.

Eine Übung im Gehen ist das abwechselnde Berühren des gegenüberliegenden Knie mit der Hand.

3 Brain Buttons

Dies ist eine effektive Übung aus einem Programm namens Brain-Gym. Entwickelt wurde es von Paul Dennison Lege eine Hand auf den Bauchnabel. Die andere Hand auf die kleine Mulde unterhalb vom Schlüsselbein, links und rechts vom Brustbein. Diese beiden Punkte liegen auf dem Nierenmeridian. Massiere diese Punkte auf dem Nierenmeridian und lass die Hand am Nabel liegen. Nach 30 Sekunden wechseln, die untere Hand geht auf den Nierenmeridian und die obere Hand auf den Bauchnabel. Wieder 30 Sekunden massieren und halten. einfach Lass die Hände jeweils für 30 Sekunden liegen und atme dabei bewusst ein und aus.

4 Wasser trinken

Dein Gehirn muss schwimmen! Eine einfache aber oft vernachlässigte Maßnahme ist ausreichendes Trinken. Deine Zellen brauchen genügend freie Flüssigkeit, damit die elektro-chemischen Impulse weitergeleitet werden. Am besten ist stilles Wasser ohne Kohlensäure. Faustregel: 2 % des Körpergewichtes braucht der Mensch mindestens. Das wären bei 70 kg etwa 1,4 Liter Wasser. Empfohlen werden in der Regel 1,5 bis 2 Liter pro Tag.

5 Atemübungen

Stress und Leistungsdruck führen zu unbewusster, innerer Anspannung. Darunter leidet auch die Atmung, wir beginnen flach und oberflächlich zu atmen. Das Blut wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Blutzufuhr ins Gehirn leidet doppelt, zum einen durch das Sauerstoffdefizit zum anderen durch die unbewusste und oft chronische Anspannung im Nacken- und Schulterbereich. Also Fenster auf, Brust raus und tief atmen! Und zwar immer wenn der Kopf leer oder übervoll ist und wenn die Konzentration nachlässt.

Foto: Stefan Vögeli  auf Pixabay.

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