Schlagwort: Emotionen

5 Dinge, die dich für Veränderung stärken

In den Nachrichtenfeeds gibt es nur noch Krisenmodus. Sich dem zu entziehen, ist schwer. Keine Zeitung, keine Nachrichtensendung, keine Onlineplattform, die nicht – zu fast 100 % – gefährliches Weltgeschehen berichtet.

Wo bleibt hier Raum für Zuversicht? Raum für Ideen? Raum für Entwicklung? Raum für Zukunft?

Angst lähmt. Und Angst stumpft ab. Je länger dieser Zustand andauert, desto enger wird der Tunnelblick und desto geringer wird der Antrieb etwas dran zu ändern.

Sollte das Gerücht stimmen, dass der Mensch erst was dazulernt, wenn ihn eine Krise dazu zwingt? Und dass er sich dann nur so weit bewegt, wie das ihn Schicksal schubst?

Hoffentlich nicht.

Hier sind 5 Dinge, die dich in glücklichen wie in schwierigen Zeiten stärken, persönlich voranbringen und Ressourcen freisetzen.

Bleibe fokussiert, denn das entscheidet über dein Erleben

Realität entsteht im Kopf. Genauer gesagt im Unterbewusstsein. Ein simpler Beweis dafür ist die Hypnose. Menschen entwickeln Brandblasen, wenn man ihnen das suggeriert, obwohl die vermeintliche Zigarette nur ein Finger ist. Der Mensch nimmt wahr, worauf er sich selektiv fokussiert.

Manche hängen an negativen Schlagzeilen wie Junkies an der Nadel.

Das muss nicht sein. Du kannst über die Dosis negativer Nachrichten selbst entscheiden.

Mache dir bewusst wo dein Fokus liegt. Gehörst du auch zu den Negaholics, dann ändere ihn.

Immer wieder – auch wenn es anfangs nur für Sekunden oder Minuten klappt. Mache dir die positiven Seiten deiner Situation bewusst. Und du wirst Positives erleben. Denn dein Unterbewusstsein folgt diesem Fokus. Er ist dein Kompass. Richte ihn weise aus.

Werde emotional ausgeglichen, denn das setzt Energie frei

Emotionen sind keine zufällige Laune deiner biologischen Natur. Sie sind im Körper fixierte Energie. Bei jeder emotionalen Erschütterung bist du aufgefordert, zu heilen, was dich derart bewegt und die Energie wieder ins Fließen zu bringen. E-motion = Energy in motion.

Angst ist ein Energiestau im Nierenmeridian, Wut zeigt im Lebermeridian gestaute Energie an, Trauer ist ein Hinweis auf Ungleichgewicht im Lungenmeridian.

Es gibt inzwischen unzählige Klopftechniken und Systeme für das rasche Auflösen von Emotionen. Bei Interesse kannst du eine kostenfreie mp3 anfordern, die dir hilft emotional ausgeglichener zu werden. Schreibe dazu eine Mail an luisa.stepan@ava-hauser.com und du bekommst den Downloadlink zugesandt.

Sorge für gute Laune, denn sie macht dich produktiver

An schlechter Laune kann man wenig ändern, denn es sind ja die anderen schuld. Oder die Situation. Oder das Leben, das so unfair ist. Das sind zwar gute Rechtfertigungen, doch halten sie dich in einem unproduktiven Zustand gefangen.

Solange du mies gelaunt durch dein Leben gehst, bist du im Defizit.

Schlechte Laune, Ärger, Gereiztheit ist gefährlich.

Warum?

Weil du das gut weg drücken kannst.

Damit ist es aber nicht erledigt. Im Gegenteil. Es ist Stress. Kein akuter Stress. Um den würdest du dich kümmern. Dieser Stress ist wie ein ständiges Hintergrundrauschen. Das nimmt man hin wie einen lästigen Tinnitus.

Latenter Stress beeinträchtigt massiv deine kognitive Leistungsfähigkeit.

Unter Stress sind die Überlebenssysteme im Hochbetrieb. Alles andere wird heruntergefahren. Analytisches Denken auch. Aus diesem Grunde triffst du schlechte und riskante Entscheidungen. Du wägst nicht mehr ab, sondern agierst wie ein Autofahrer im Hochgeschwindigkeitsrausch.

Sorge für gute Laune. Lass frei, was du nicht ändern kannst. Ärger macht es auch nicht besser. Gute Stimmung ist eine Entscheidung, die du nicht von anderen abhängig machen musst.

Trinke Wasser, denn dann kannst du besser denken

Das Gehirn muss schwimmen! Für die elektro-chemische Reizübertragung im Gehirn ist Wasser als Leiter unabdingbar.

Viele Menschen sind dehydriert, weil sie kaum freies Wasser zu sich nehmen. Wir reden hier von stillem Wasser, am besten gefiltert und ionisiert, also mit einem basischen pH-Wert.

Kohlensäurehaltiges Wasser ist nicht vorteilhaft, da der Körper die Kohlensäure (CO2) nicht zerlegen kann, sondern abatmen muss. Wir sind eh schon übersäuert und viele Getränke verbrauchen in der Verstoffwechslung zusätzliche Flüssigkeit.

Also Wasser! Still und rein.

Als Faustregel für das Trinken kann man von 30-40 ml pro kg Körpergewicht ausgehen. Je nach schweißtreibender Aktivität entsprechend mehr.

Ideal ist es, das Trinkwasser mit einem 3-fach-System von Schadstoffen zu befreien, basisch zu machen und mit Biophotonen aufzuladen. Ein hervorragendes System nutze ich seit Jahren, gerne vermittle ich für 14 Tage ein Gerät zum Testen. Bei Interesse fordere Infos per Mail an luisa.stepan@ava-hauser.com an.

Schaffe einen Fehlerraum, denn nur hier entstehen Lösungen

Ein Klient sagte einmal ganz schuldbewusst, dass er ja nicht ganz fehlerfrei sei. Es ist einer der größten Irrtümer überhaupt, dass wir glauben keine Fehler machen zu dürfen!

Fehler sind nicht Symptome unnötigen Scheiterns. Fehler sind wichtige Instrumente des Lernens.

Ohne Fehler kein Lernen.

Wenn wir nie etwas falsch machen würden, gäbe es keine Innovation. Denn sie entsteht immer aus zwei Gründen.

Entweder einem Bedürfnis nach Verbesserung, weil Bestehendes fehlerhaft ist.

Oder aus einem Scheitern heraus, das uns zu völlig neuem Denken zwingt.

Fehler sind wie Regenwürmer in guter Erde. Sie lockern den Boden auf und lassen Samen besser keimen.

Jede gute Führungskraft weiß, dass der Fehlerraum ein wichtiges Führungsinstrument ist. Alle Global Player betreiben Think Tanks, in denen ungehemmt ausprobiert werden darf, um auf spielerische Art das Potential hinter den Fehlern zugänglich zu machen.

Schaffe Raum für Fehler, betrachte sie von allen Seiten, lege das nützliche frei und erarbeite daraus Lösungen.

Gerne stärke ich dich mit weiteren Tipps im monatlich erscheinenden Newsletter, dafür trage dich hier ein.

Oder buche ein kostenfreies Orientierungsgespräch und wir finden heraus, ob wir zusammen an deiner inneren Stärke arbeiten können. Terminabsprache gerne telefonisch unter +49 7361 5559290.

Selbstsicher mit Selbstzweifeln umgehen

Auch selbstsichere Menschen haben immer wieder Zweifel. Sie lassen sich davon jedoch lähmen, sondern gehen proaktiv damit um.

Wie kannst du vermeiden, dass die Selbstzweifel zur Falle werden, in der du dich auf ewig windest? Darum geht es in diesem Artikel.

Wie sich Selbstzweifel zeigen

Selbstzweifel kennt jeder. Oder etwa nicht? Wenn ich Kinder beobachte, dann fällt auf, dass sie keine Selbstzweifel kennen. Sie kennen nur das Tun oder das Nicht-Tun. Sie denken nicht darüber nach, ob eine bestimmte Aktivität ihrem Selbstbild entspricht. Sie entscheiden spontan auf der Basis von natürlicher Neugier, ob sie sich auf etwas einlassen oder nicht. Dann befassen sie sich damit, bis ihre Neugier befriedigt ist oder das Ziel erreicht. Dann wenden sie sich etwas anderem zu. Ach, könnten wir doch wieder wie die Kinder sein!

Nun sind wir aber Erwachsene, die sich ständig in den Tentakeln ihres analysierenden Verstandes verheddern.

Wie wirkt es auf andere, wenn ich dies (oder jenes) tue?

Was denken meine Kollegen?

Was wird die Familie sagen?

Was wenn ich scheitere?

Wie erkenne ich, ob das richtig ist?

Was mach ich, wenn es sich als Fehler entpuppt?

Was mache ich bloß, wenn das Ergebnis nicht stimmt?

Soll ich mich wirklich so zeigen?

Mit solchen Fragen und Gedanken bombardiert uns der Verstand während wir noch alle Optionen abwägen. Ist das hilfreich? Ja und nein.

Selbstzweifel gehören zum Leben

Zunächst einmal sind Selbstzweifel ein integraler Bestandteil der Selbsterkenntnis. Wir sind Geschöpfe, die mit Intelligenz ausgestattet und deshalb in der Lage sind über sich selbst nachzudenken. Das ist positiv, wir sind nicht alleine unserem Instinkt ausgeliefert.

Selbstzweifel garantieren Entwicklung. Sie sind ein Werkzeug und kein Hindernis. Es kommt nur darauf an, dass du sie richtig nutzt. Dazu ist – wie so oft – ein gewisses Maß an Bewusstsein notwendig. Und zwar das richtige Selbst-Bewusstsein. Nicht im Sinne von aufgesetzter Selbstsicherheit, sondern im Sinne von Achtsamkeit und Fokus dir selbst gegenüber.

Wie man mit Selbstzweifeln umgehen sollte

Das ist gar nicht schwer. Deine Bewusstheit entscheidet darüber, ob du die Selbstzweifel als Werkzeug oder als Hindernis wahrnimmst. Es liegt alleine an dir.

Wenn Selbstzweifel auftauchen, dann verlass den Kreislauf der alten Gedanken und mach mal Stopp. Die Selbstzweifel sind wie Markierungen auf deiner Reise. Sie fordern dich auf anzuhalten und zu überprüfen, ob du noch auf dem richtigen Weg bist.

In diesem Moment sind folgende Fragen nützlich:

Spürst du dein Warum noch?

Fühlst du Vorfreude beim Gedanken an dein Ziel?

Kannst du dein Ziel noch klar sehen?

Wenn du drei Mal Ja sagen konntest, dann bedanke dich bei deinen Selbstzweifeln und mach weiter. Sie haben ihren Zweck erfüllt. Wie gesagt: ein Werkzeug deiner Selbstentwicklung.

War ein Nein dabei, dann schau genauer hin. Dann solltest du sehr genau prüfen, woher deine Selbstzweifel stammen. Sei ehrlich mit dir selbst. Zweifelst du an dir, weil du dich wieder einmal mit jemand vergleichst, der schneller, erfolgreicher, klüger, schöner, weiser ist als du? Ja? Gut. Das kann dann weg. Wirf die Selbstzweifel in die Tonne.

Starke Menschen vergleichen sich nicht

Vergleichen macht unglücklich. Alles was du damit erreichst, sind noch mehr Zweifel und es hilft dir kein Stück weiter. Und bitte verwechsle nicht das Vergleichen und die Vorbildfunktion.

Selbstverständlich gibt es Vorbilder. Lass dich inspirieren. Prüfe, was du von ihnen lernen kannst.

Manchmal ist es nur ein Satz, der dir weiterhilft. Manchmal ist es eine Überzeugung, die dir taugt. Manchmal ist es die Selbstdisziplin, die du dir zum Vorbild nimmst. Das ist alles in Ordnung.

Und doch  sind deine Ziele immer noch deine Ziele. Und deine Fähigkeiten sind deine Ressourcen, die dir auf deinem Weg helfen. Kurz gesagt: übernimmt nützliche Ansichten, Verhaltensmuster oder Glaubenssätze. Aber versuche nicht jemand anderer zu sein.

In 9 Tagen lähmende Selbstzweifel überwinden

Solange du dein Selbst-Bewusstsein pflegst und das Brennen im Herzen hast, ist alles gut.

Ich hoffe, ich habe dir damit ein Stück Klarheit für deinen Weg bringen dürfen.

Wie würdest du dich fühlen, wenn du deine Selbstzweifel überwindest?

Wie wäre es, deine negativen, belastenden Gefühle und Gedanken in innere Sicherheit zu verwandeln?

Was würdest du erreichen, wenn die all das nicht mehr im Weg steht?

Genau dafür habe ich ein spezielles Angebot, wie du in 10 Tagen vom Zweifeln ins Handeln kommst. Klick hier für einen kostenfreien Gesprächstermin und wir besprechen, ob dieser Weg für dich der richtige ist.

Foto: Zach Lucero on Unsplash.

Wie du emotionale Tiefs auffängst

Die emotionale Sinuskurve ist bei jedem Menschen individuell. Der eine hat große Ausschläge nach oben und unten und wechselt zwischen heißen Hochs und eiskalten Tiefs. Ein anderer lebt mit einer kleinen Amplitude und kleinen emotionalen Schwankungen, also eher im lauwarmen Bereich.

In diesem Artikel geht es um Menschen, die immer wieder in emotionale Tiefs stürzen und wie sie damit besser umgehen können.

Antriebslosigkeit, diffuse Angst, Unsicherheit, deprimierte Gefühle. Sind das vertraute Gefühle für dich? Erlebst du regelmäßig Tage, die von solchen Empfindungen geprägt sind? Kannst du keine Ursachen für diese Dinge ausmachen? Dann wird dich interessieren, wie du das ändern kannst.

Schon in meiner Jugend hatte ich immer wieder emotionale Tiefs. Es gab Zeiten, da hatte ich Phasen tiefer Niedergeschlagenheit. Das ist zum Glück Geschichte. Was mich früher für Monate aus den Schuhen haute, kann ich heute innerhalb von Minuten transformieren. Das war ein langer Weg. Ich will nicht sagen, dass du das nach diesem Artikel auch kannst. Ich will dir allerdings ein paar Tipps mitgeben, die mir geholfen haben.

1 Trigger für emotionale Tiefs identifizieren

Es braucht etwas Übung und vor allem einen offenen, unvoreingenommenen Geist, um die Auslöser solcher Zustände auszumachen. Denn es sind nicht immer die äußeren, großen Katastrophen, sondern oft winzige, banale oder unlogische Elemente, die die Talfahrt starten.

Das kann ein Duft sein, der eine Erinnerung auslöst. Das kann eine Geste sein, die gewissen Impulse in dir triggert. Das kann ein Gesicht sein oder wie ein Mensch sich bewegt, das in deinem Inneren andockt. Beobachte dich, lerne achtsam wahrzunehmen, wann das typische Gefühl in deinem Inneren auftritt und identifiziere die damit zusammenhängenden Impulse von außen. In meinem Fall war das häufig ein flüchtiger, visueller Impuls, der eine schmerzhafte Erinnerung aktivierte.

2 Distanzieren und einen neuen Bezugsrahmen herstellen

Sobald du diesen auslösenden Impuls erkannt hast, kannst du dich distanzieren. Du anerkennst, dass der Auslöser in deinem Inneren Gefühle startet, die nichts mit der aktuellen Situation zu tun haben. Das klingt für dich vielleicht seltsam. Tatsächlich sind aber praktisch alle Erfahrungen, die wir machen, eine Endloswiederholung der emotionalen Berg- und Talfahrt unserer ersten Lebensjahre.

Steige aus dieser Achterbahn aus. Du bist nicht deine Gefühle, nicht deine Traurigkeit, nicht deine Verletztheit, nicht dein Frust. Mache dir klar, dass diese Gefühle und Empfindungen immer wiederkehren – und doch kein Teil von dir sind.

Deine Empfindungen sind ein Energiestrom, der durch dich durchfließt. Du bist nicht dieser Strom, du nimmst nur wahr, ob er ruhig und gelassen dahin plätschert oder als reißender Sturzbach durch dein Inneres dröhnt. Du identifizierst dich nicht mehr mit diesen Gefühlen. Du bist das Flussbett, stetig und stabil. Alles andere ist vergänglich und nur vorübergehend.

3 Erkenne und löse deine Muster

Mit der Zeit wirst du Muster erkennen. Nach einigem Üben und Praktizieren der ersten beiden Tipps wirst du typische Abläufe erkennen. Du siehst mehr deine Gefühls- und Handlungsmuster und nimmst wahr, was Impulse und Trigger in dir auslösen. Damit hast du das Ruder in der Hand und kannst diese Muster gezielt angehen und sie verändern. Gerne helfe ich dir dabei, klicke hier für einen kostenfreien Gesprächstermin.

4 Nutze deine Körperintelligenz

Im Coaching nennt man das „change physiology“. Die Veränderung der Physiologie kann enorme Hebelwirkung entfalten. Wenn du wie jeden Abend niedergeschlagen auf deinem Sofa hockst, hat dein Körper kein Signal etwas zu verändern. Dein Körper spiegelt deine Gefühle wider und umgekehrt. Deshalb kannst du mit Veränderung deiner Körperhaltung auch deinen Gefühlszustand verändern. Tatsächlich ist es ein sehr schneller Weg, um Gefühle zu modulieren.

Diese kleine Übung zeigt dir, was ich meine: Erinnere dich an eine tieftraurige, deprimierte Situation aus deiner Vergangenheit. Irgendeine, die typisch ist. Achte auf deine Körperhaltung, deine Körperspannung und wie du den Kopf hältst, wie Arme und Beine positioniert sind. Nur beobachten und wahrnehmen.

Dann stehe auf, spring einmal hoch, klatsche in die Hände und dreh dich um die eigene Achse. Nun erinnere dich an einen besonderen Glücksmoment, an eine Situation in der du dich stark und kraftvoll fühltest. Wie ist deine Körperhaltung jetzt? Wie atmest du? Wie stehst du? Wie bewegst du dich? Völlig anders. Dein Körper drückt dein Inneres aus. Und diesen Effekt kannst du nutzen.

Wenn du besser drauf sein willst, dann nutze die Intelligenz deines Körpers, sich zu erinnern und die passenden Gefühle im Zellgedächtnis abzurufen.

Foto: Norbert Waldhausen auf Pixabay