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Leichter Entscheidungen treffen – 3 Tipps

Was tust du, wenn wichtige Entscheidungen anstehen? Bist du entscheidungsfreudig oder zögerlich? In diesem Beitrag zeige ich dir, was dir beim Entscheiden hilft.

Die Qual der Wahl kann richtig weh tun. Vor allem, wenn du Angst hast, falsch zu entscheiden. Gehörst du auch zu den Menschen, die Dinge lieber aussitzen, weil sie sich für keine Option entscheiden mögen? Die Angst vor einer falschen Entscheidung kann so lähmend sein, dass sie deine Lebensqualität beeinträchtigt. Es gibt Menschen, die lieber ein Leben im Konjunktiv führen, als sich festzulegen. Das muss nicht sein.

Drei Schritte zur guten Entscheidung

Als ersten Schritt könntest du dir bewusst machen, dass „falsche“ Entscheidungen ein Mythos sind. Es gibt sie gar nicht. Der kluge Paul Watzlawick hat gesagt, dass du nicht nicht kommunizieren kannst. Mit dem Entscheiden ist es ebenso. Auch das Nicht-Entscheiden ist eine Entscheidung. Damit wirst du zum Spielball äußerer Einflüsse und lässt dich passiv von hier nach da schubsen. Zugegeben, es ist bequem. Du kannst dann immer den Anderen, den Umständen oder dem Zeitgeist die Schuld geben.

Als zweiten Schritt könntest du akzeptieren, dass die Einteilung in richtige und falsche Entscheidungen ebenso wenig hilfreich ist. Du könntest es pragmatisch sehen: du entscheidest und wenn die Entscheidung dich nicht zu einem gewünschten Resultat führt, dann entscheidest du neu. So weit so einfach.

Nun möchte ich den wichtigsten dritten Schritt zeigen, wie du deine Entscheidungshemmung überwindest und lernst, für dich selbst Entscheidungen zu fällen.

Entscheidung finden auf drei Ebenen statt

Es gibt drei Bereiche, in denen deine Entscheidungen entstehen: im Kopf (Verstand), im Herz (Gefühl) und im Bauch (Intuition). Am besten befragst du alle drei. So ist die Chance am größten, dass du völlig kongruent mit deiner Entscheidung bist.

Der Verstand

Am einfachsten ist der Kopf. Dein Verstand liebt Analysen, Listen und Vergleiche. Auf dieser Ebene genügt es, eine Pro-und-Contra-Liste zu erstellen.

Die Herzebene

Beim Herzen ist das schon anders. Nicht jeder Mensch ist es gewohnt auf sein Herz zu hören und hat sofort ein Gefühl. Dein Herz ist ein Resonanzkörper und bringt dich in Kontakt mit dem was du wirklich willst. Das ist kein esoterischer Quatsch, sondern wissenschaftlicher Fakt. Dein Herz sendet ein elektromagnetisches Feld aus, das stärker ist als das Gehirn. Es hat eine Reichweite von etwa zwei Metern. Nach dem Prinzip Stimmgabel reagiert dein Umfeld auf die Frequenz deines Herzens. Für deine Entscheidungsfindung ist es hilfreich, dich für jede Option auf das erwartbare Ergebnis einzustimmen. Wie fühlt sich das an?
Nehmen wir als Beispiel ein Jobangebot. Geh in eine meditative Haltung und fokussiere dich auf deinen Atem. Dann gehe gedanklich in deinen Herzraum und stelle dir vor, wie es an deinem neuen Arbeitsplatz ist. Wie fühlst du dich dort, was empfindest du körperlich, welche Gedanken hast du? Dann mach die Gegenprobe für den aktuellen Arbeitsplatz. Achte genau darauf, bei welcher Option du energiegeladener bist und dich wohler fühlst. Das ist es, was du anziehen wirst. Egal was dein Verstand dazu sagt.

Die Intuition

Die dritte Ebene, dein Unterbewusstsein, finde ich am interessantesten. Dazu hast du normalerweise keinen aktiven Zugang. Eine gute Möglichkeit, aus dem Unterbewusstsein Informationen abzurufen, ist das kinesiologische Testen. Dazu brauchst du nur deinen Körper. Vereinfacht ausgedrückt, zeigt dir dein Körper mit einer physiologischen Reaktion, ob eine Information (oder ein Stoff) Stress im System auslöst oder nicht. Das kannst du wie folgt feststellen:

Stelle dich aufrecht hin, mit beiden Beinen etwa hüftbreit auseinander, und schließe die Augen. Die Arme hängen seitlich locker am Körper, die Knie sind weich. Nun denke an etwas, das dir sehr gute Gefühle gibt. Beobachte (oder lass beobachten, wenn das einfacher für dich ist), ob sich dein Körper dabei leicht nach vorne oder nach hinten neigt. Das ist dann ein Ja. Nun prüfe, zu welcher deiner Entscheidungsoptionen dein Unterbewusstsein Ja sagt. Die körperliche Reaktion kommt aus deinem Unterbewusstsein und nicht aus deinem Verstand.

Nun wünsche ich dir viel Freude und viel Erfolg bei deinen Entscheidungen! Bedenke, dass dir jede Entscheidung etwas bringt, sie verändert dich oder sie lehrt dich etwas.

Foto: Bild von PixxlTeufel auf Pixabay

5 existenzielle Fragen für ein erfülltes Leben

Kennst du die Grübelschleife? Wir denken in Spiralen. Meist führen diese Spiralen nach unten. In negative Emotionen. In die Energielosigkeit. Ins Mangeldenken und so weiter.

Die Grübelschleife führt direkt in deinen emotionalen Keller.

Was das mit den oben genannten Fragen zu tun hat, erzähle ich dir hier in diesem Artikel.

Das fragende Hintergrundrauschen

Die Grübelschleife ist wie ein permanentes Hintergrundrauschen. Ein endloser Loop ähnlicher, verwandter und befreundeter Gedanken. Ein feiner Gedankenteppich, der sich in ewig gleichen Mustern wiederholt. Wie Wissenschaftler herausgefunden haben, besteht dieser Self Talk zum größten Teil aus kritischen Fragen an uns selbst.

Wir perforieren permanent unser Unterbewusstsein auf der Suche nach Antworten auf Fragen, auf die wir die Antworten schon haben. Wieso passiert das immer mir? Warum bin ich nicht … ? Weshalb sind immer alle … ? Und so weiter. Wir fragen und das Universum antwortet.

Das Universum ist hier gleichzusetzen mit Unterbewusstsein. Wir fragen nach den Ursachen für unser Unglück und unser Unterbewusstsein zeigt uns mit unendlichem Gleichmut warum das so ist. Es zeigt uns die immer gleichen Antworten in Form von immer gleichen Ereignissen und Erlebnissen.

Das antwortende Unterbewusstsein

Das Unterbewusstsein bestätigt monoton dieselben Erfahrungen. Es ist die Antwort auf die Frage nach dem jeweiligen Warum. Wir müssen die Fragen ändern, um andere Antworten zu bekommen. So einfach ist das. Weg von den schwächenden Fragen nach den Ursachen in der Vergangenheit. Hin zu den bestärkenden Fragen nach den Chancen in der Gegenwart.

Die 5 existenziellen Fragen

  • Was habe ich heute für mich selbst getan?
  • Was habe ich heute für andere getan
  • Was habe ich heute neu bzw. das erste Mal gemacht?
  • Was habe ich heute anders als üblich gemacht?
  • Wie habe ich heute meine Dankbarkeit ausgedrückt?

Diese Fragen darf man sich gerne am Abend stellen. Als schönes Ritual der fließenden Veränderung. Diese Fragen öffnen Türen. Diese Fragen bringen dich in die Empowerment-Zone. Diese Fragen schärfen deinen Fokus und stärken deine Kraft. Diese Fragen zeigen dir wo es lang geht in Richtung mehr Selbstbestimmung.

Das erfüllte Leben findet im Kopf statt

Halten wir es also mit George Bernard Shaw, der sagte: „Diejenigen, die ihren Kopf nicht ändern können, können überhaupt nichts ändern.“

Fangen wir an, im eigenen Kopf aufzuräumen. Viel Freude und ein erfülltes Leben, wünsche ich dir, deine Ava

Foto: shunsuke ono/unsplash

Dein Erfolgsprinzip – Druck oder Sog?

Nach welchem Prinzip verfolgst du deine Ziele? Was führt dich zum Erfolg? Musst du X tun, um erfolgreich zu sein? X ist ein Platzhalter für das ‚müssen‘. Alles was du musst, machst du mit Druck. Müssen erzeugt Druck. Es erfordert einen höheren Energieaufwand als das ’nicht-müssen‘.

Hast du schon einmal über den Unterschied von Druck und Sog nachgedacht? Druck erzeugt Energie, die sich von dir wegbewegt. Sog erzeugt Energie, die sich zu dir hinbewegt. Es ist viel schlauer und energiesparender einen Sog zu kreieren, der unwiderstehlich zu dir trägt, was du haben möchtest.

Übertragen wir dieses Prinzip mal auf Erfolg. Welche Konsequenzen hat es, einen Sog zu kreieren?

Erste Konsequenz: Überdenke dein Ziel.

Was du gerne machst ist kein ‚müssen‘, sondern ein ‚wollen‘. Macht es dir Freude, die Schritte zu gehen, die dich von A (deinem Startpunkt) nach B (deinem Zielpunkt) bringen? Nein? Warum tust du es dann? Sollte es nicht so sein, dass das Ziel UND der Weg dorthin Freude machen? Ich spüre förmlich wie du gerade denkst: „Was soll die Frage, Erfolg ist harte Arbeit!“ oder „Wieso soll es Spaß machen, mir ist meine Komfortzone lieber, aber es muss halt sein!“ und ähnliches. Wenn du so denkst, dann frage dich, ob das Überwinden deines Widerstands der Preis für dein Ziel ist? Und ob du diesen Preis bezahlen möchtest.
Viel weiter bringt dich jedoch die folgende Frage: „Ist mein Ziel es wert, dass ich lerne das Verlassen meiner Komfortzone zu lieben?“ In diesem Fall musst du nämlich nur die Entscheidung treffen, dass du wie Komfortzone verlassen willst. Dann ist das kein tägliches Anrennen gegen eine Wand aus innerem Widerstand. Dann ist das eher wie das Betrachten der großen Welle, die auf dich zurollt, und du entscheidest, dass du auf dieser Welle reiten willst, auch wenn sie dir Respekt abnötigt.

Zweite Konsequenz: Weg von ‚müssen‘, hin zu ’sein‘.

Müssen erzeugt nicht nur Druck nach außen, sondern auch Druck nach innen. Vergiss es, dich zu etwas zu zwingen, was du nicht willst. Konzentriere dich statt dessen lieber darauf, wie es sich anfühlt, wenn du dein Ziel erreicht hast. Was denkst du dann über dich? Wie fühlt sich das an? Wie sprichst du? Wie bewegst du dich?

Du nimmst das Lebensgefühl am Ziel deines Erfolgs vorweg. Du nutzt das als Kompass für dein Unterbewusstsein. Es wird dem folgen, was du immer wieder fühlst und wahrnimmst.

Dein Gehirn ist nicht in der Lage wahrzunehmen, ob du das tatsächlich fühlst und erlebst oder ob du es dir nur „einbildest“. Nutze die Technik der ViRtualisation. Dein Unterbewusstsein wird alles dafür tun, um zu bestätigen, was du fühlst. Oder anders ausgedrückt: es kreiert die zu deinen Gefühlswahrnehmungen und Gedanken passende Realität. Voilà, der Sog!

Fotocredits: Pixabay.

Die Superman-Eigenschaft

Superman-Eigenschaften hätten wir wohl alle gerne. Doch während der Comic- und Filmheld unserer Kindheit vor allem über physisch-übernatürliche Kräfte verfügte, wünschen wir uns oft, wir hätten eine so starke Psyche, dass wir alle Widrigkeiten des Lebens mühelos überwinden könnten.

Nehmen wir an, wir könnten Superman (oder Superwoman) sein und uns eine extra-starke persönliche Eigenschaft aussuchen, um das Leben zu bewältigen: welche wäre das?

Ich für meinen Teil habe mir Positivität ausgesucht. Ich denke es gibt nichts kraftvolleres, als die Fähigkeit, in allem was geschieht, den positiven Kern zu erkennen. Denn nichts was die Schöpfung uns an Erlebnissen schenkt, ist negativ gemeint. Sei es noch so unangenehm oder schwer zu bewältigen, es steckt in allem ein Geschenk. Und sei es nur, dass dieses unangenehme Erlebnis uns wieder einmal bewusst macht, wie stark wir tatsächlich sind.

Die Sicherheit, die wir alle uns ersehnen, steckt sicherlich nicht in irgendwelchen Dingen „da draußen“. Job, Haus, Geld, Beziehung sind keine sicheren Häfen. Sicherheit gibt es nur in uns. Alle Facetten unserer Ich-Stärke bringen Sicherheit. Die Sicherheit unser Leben zu bewältigen und auf dieser lebenslangen Reise nicht unterzugehen. Denn wir bringen alles, was wir zur erfolgreichen Bewältigung unserer Lebensreise brauchen, bereits mit. Wir müssen uns nur darauf besinnen und es hervorlocken.

Und wenn das alleine nicht gelingt, dann ist ein kompetentes, authentisches Coaching eine gute Hilfe. Es bringt dich wieder auf die Beine, falls das Leben dich in Schräglage gebracht hat.

Foto: Yogi Purnama on www.Unsplash.com.

Ava Hauser

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